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© TiM Caspary / pixelio.de
Virtuelle Marktplätze für B2B
Der virtuelle Marktplatz der auch als elektronischer Marktplatz bezeichnet wird gehört zur Welt des E Business. Im Wesentlichen ist ein virtueller Marktplatz nichts anderes wie in der Realität, und zwar ein Ort bzw. Platz für Geschäfte, ein Marktplatz eben auf dem Geschäfte gemacht werden. Hier gibt es viel Anbieter und auch sehr viele Nachfrager. Das besondere an einem virtuellen Marktplatz ist die Tatsache, dass Sie besonders häufig für die Bereiche Business to Business und Customer to Customer genutzt werden. Eine Einkaufsplattform unterscheidet sich dagegen deutlich von einem Marktplatz. Hier ist das Verhältnis nicht so ausgeglichen. Es gibt wenige Kunden aber dafür viele Anbieter. Wer immer einen solchen Marktplatz betreibt, muss die Übersicht behalten und alles koordinieren, er so zusagen ein unparteiischer Dritter, man bezeichnet dies Marktplätze auch Neutrale Marktplätze. Die Besonderheit bei ihnen ist die Unabhängigkeit von Anbietern und Nachfragern. Im Gegensatz zu den neutral betrieben Marktplätzen gibt es auch noch so genannte Buy side und sell side Marktplätze. Diese beschreiben entsprechend des Namens die dazu gehörigen Handelsbeziehungen des Marktplatzbetreibers. So wird zum Beispiel ein buy side Marktplatz von weinigen Kunden bzw. Nachfragern betrieben um eine stärkere Bindung der Zulieferer zu erlangen. Bei der Sell side Marktplätze verhält es sich umgekehrt, hier gibt es nur wenige Verkäufer die den Marktplatz betreiben und verfolgen damit in der Regel das Ziel, eine Gegenstück zum Markt ihrer Kunden zu etablieren. Des Weiteren gibt es noch viele weitere Unterscheidungsmerkmale von virtuellen Marktplätzen, wie etwa die horizontale und vertikale Ausrichtung, ob es sich um offene oder geschlossene Marktplätze handelt, ob sie zentral oder dezentral ausgerichtet sind und vieles mehr.

Alibaba.com
Bei der Alibaba.com handelt es sich um eine business to business Handels- und Kommunikationsplatform die ihren Sitz in China hat. Gegründet wurde sie 1999 von dem IT Unternehmer Jack Ma aus China. Die Alibaba.com ist eines von sechs Tochterunternehmen der Alibaba Group die die größte IT-Firmengruppe in China ist und neben Alibaba.com auch noch das Online Auktionshaus Tao Bao betreibt, sowie Yahoo China, das Online Bezahlsystem Alipay, den Webservice für chinesische mittelständische Unternehmen ALisoft und den Online Werbedienst Alimama. Nach eigenen Angaben des Unternehmens verfügt ALibaba.com über etwa vierundzwanzig Millionen Kunden. Die Kunden kommen hierbei aus über zweihundert verschiedenen Ländern und Regionen der Erde. Diese Plattform wird sehr gerne von kleinen und mittelständischen Unternehmen für den Handel in asiatischen Ländern genutzt. So wird diese Plattform auch sehr gerne von europäischen Unternehmen für Geschäfte mit asiatischen Ländern genutzt.

Eurospace Marktplatz
Bei Eurospace handelt es um einen virtuellen Marktplatz, der sich in Deutschland in den letzten Jahren sehr gut etabliert hat und dazu dient, Abschlüsse von Finanzdienstleistungsprodukten zwischen den Vertreibern von Finanzdienstleistungen und den Kreditinstituten und Versicherungen abzuwickeln. Der virtuelle Eurospace Marktplatz ist hier ein weiteres typisches Beispiel für den Business to Business Bereich. Dabei sind die wichtigsten Produkte die private Finanzierung von Immobilien, Ratenkredite, Bausparverträge, Girokonten und Wohngebäudeversicherungen, die auf dem Eurospace Marktplatz gehandelt werden. Zusätzlich bietet der Marktplatz auch eine Software für die Finanzberatung von Kunden für die Bearbeitung von Geschäften mit Krediten. Den Anfang nahm Eurospace im Jahr 1999 als es damals von der Hypoport AG und der Rheinhyp gegründet bzw. entwickelt wurde. Doch schnell gesellten sich neben der Rheinhyp auch andere Nutzer dieses Marktplatzes hinzu, der sich in den Anfängen aussschließlich mit privaten Immobilienfinanzierungen beschäftigte. SO kam es, dass auch die AHBR, die Arealbank und die SEB den Eurospace Marktplatz nutzten. Als 2002 die Dr. Klein & Co. AG mit der Hypoport fusionierte und den Marktplatz auch nutzte kam es zum großen Durchbruch für Eurospace. Dies sorgte dafür, dass das Transaktionsvolumen bis zum Jahr 2005 bis auf eine Milliarde Euro pro Jahr stieg. Im Jahr 2008 wurden private Immobilienfinanzierungen in Höhe von 13,5 Milliarden Euro über den Marktplatz abgewickelt. Heute nutzen Eurospace viele bekannte Unternehmen wie etwa die AWD, die Bonnfinanz, die ING Diba, die DKB, die Deutsche Postbank, die SEB, viele Bausparkassen wie etwa die Alte Leipziger, die BHW, der Deutsche Ring, die Quelle Bausparkassen und auch viele Versicherungsgesellschaften.