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B2B und B2C
Oftmals fahren Unternehmen zweigleisig: Sie produzieren Produkte für den Verkauf an Unternehmen, aber auch für Endverbraucher. Dabei unterscheiden sich die Produkte oftmals, abhängig von der Zielgruppe. Oftmals unterscheiden sich auch einfach nur die Verpackungen und die Packungsgrößen. Ein schönes Beispiel ist hier der Versandhändler für Bürobedarf. Viele lassen gleich zwei Kataloge drucken: Einer für den privaten Kunden, und ein zweiter für gewerbliche Kunden. Der für gewerbliche Kunden enthält vergünstigte Angebote und große Gebinde, und darüber hinaus Preise, die exklusive Mehrwertsteuer ausgewiesen sind. Andere Unternehmen produzieren vornehmlich für den Weiterverkauf an gewerbliche Kunden / Wiederverkäufer und Großhändler. Gleichzeitig bieten die Hersteller einen Direktverkauf an, auch Lagerverkauf und Outlets genannt. Gerade bei Herstellern von Markenkleidung ist dies in Mode gekommen. Sie nutzen die Möglichkeit, B-Ware, Rückläufer oder nichtverkaufte Ware der letzten Saison zu vergünstigten Preisen an den Kunden zu bringen. Auch haben die Hersteller die Möglichkeit erkannt, eben diese Ware online zu verkaufen – bei Auktionsplattformen wie Ebay beispielsweise. Oder die Waren werden an einen Restepostenhändler -/großhändler verkauft.
Auch Dienstleister sind im B2B wie auch B2C gleichermaßen aktiv. Unternehmen für Gebäudereinigung stellen ihre Dienstleistungen für gewerbliche Kunden gleichermaßen zur Verfügung wie auch für Privathaushalte. Gerade große Unternehmen setzen auf diese Subunternehmer, zur Reduzierung von Kosten und personellen Kapazitäten. Auch Berufsgruppen wie Anwälte zählen Unternehmen wie auch Privatleute zu ihren Mandanten. Andere Dienstleister hingegen konzentrieren sich auf das Geschäfte machen mit anderen Unternehmen, beispielsweise Werbeagenturen oder Druckereien.